21 November 2013
Kategorie:
Wissenswertes
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Psychologische Wirkungen bei der Ergebnisdarstellung

Für die tabellarische und graphische Darstellung empfehlen wir aus Gründen der Anschaulichkeit die Werte aus der Datenanalyse auf einer Skala von 0 bis 100 anzugeben, indem die Werte entsprechend transformiert werden. Wir begründen diese Transformation mit dem Beispiel, dass man bei einer fünfstufigen Skala von 1 (völlig zufrieden) bis 5 (unzufrieden), bei der man im Vorjahr den Wert 3,1 erreicht und der in diesem Jahr auf 3,5 gefallen ist, in vielen Verbänden, wie es sich in der Praxis erwiesen hat, aufgrund der geringen Zufriedenheitsabnahme um 0,4 dieser nur eine geringe Bedeutung beimisst. Bei einer Transformation von 0 (völlig unzufrieden) bis 100 (sehr zufrieden) würde diese Differenz 10 Punkte betragen (von 62,5% auf 52,5%).

Es wird deutlich, dass für den Nichtexperten daraus unterschiedliche psychologische Wirkungen resultieren. So werden allein durch die Transformation der Werte, trotz inhaltlich gleicher Ergebnisse, Veränderungen besser erkennbar und die Argumentationsbasis für Verbesserungen verstärkt.

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